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Performance Chemicals

Performance Chemicals
                     
  Q2/2011 Q2/2012 Veränd. HJ/2011 HJ/2012 Veränd.
                     
  in Mio. € Marge in % in Mio. € Marge in % in % in Mio. € Marge in % in Mio. € Marge in % in %
                     
Umsatzerlöse 561   585   4,3 1.117   1.143   2,3
EBITDA vor Sondereinflüssen 95 16,9 78 13,3 – 17,9 185 16,6 161 14,1 – 13,0
EBITDA 95 16,9 63 10,8 – 33,7 185 16,6 146 12,8 – 21,1
Operatives Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen 76 13,5 57 9,7 – 25,0 148 13,2 119 10,4 – 19,6
Operatives Ergebnis (EBIT) 76 13,5 40 6,8 – 47,4 148 13,2 102 8,9 – 31,1
Auszahlungen für Investitionen1) 14   21   50,0 28   32   14,3
Abschreibungen 19   23   21,1 37   44   18,9
Mitarbeiter Stand 30.06. (Vorjahr zum 31.12.) 5.819   6.015   3,4 5.819   6.015   3,4
1) Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen.

Die Umsätze in unserem Segment Performance Chemicals erhöhten sich im Berichtsquartal um 4,3 % auf 585 Mio. €. Die Verkaufspreise stiegen leicht um 0,6 % bedingt durch den Anstieg der Einstandspreise für Rohstoffe. Die Absatzmengen gingen dagegen um 4,1 % zurück. Ein positiver Portfoliobeitrag von 3,0 %, der aus den zuletzt getätigten Akquisitionen resultierte, sowie die vorteilhafte Entwicklung der Währungskurse von 4,8 % trugen insgesamt zur Umsatzausweitung bei.

Im Segment waren die Absatzmengen gegenüber dem hohen Niveau des Vorjahresquartals rückläufig. Die Entwicklung der einzelnen Business Units war jedoch uneinheitlich. So konnte die Business Unit Ion Exchange Resins im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ihre Absatzmengen steigern und auch ihre Verkaufspreise erhöhen. Die Business Unit Leather litt unter niedrigeren Chromerzpreisen und einer instabilen CO2-Versorgung am Standort Newcastle in Südafrika. In der Business Unit Material Protection Products waren die Absatzmengen rückläufig, wurden jedoch durch einen positiven Portfolioeffekt aus den im Vorjahr erworbenen Biozid-Geschäften überkompensiert. Dies galt ebenfalls für die Business Unit Functional Chemicals. Dort glich ein positiver Portfolioeffekt die schwächere Nachfragesituation insbesondere aus der Bau- und Elektronikindustrie im Umsatz mehr als aus. Bei den Business Units Rubber Chemicals und Rhein Chemie hatte der Rückgang der Nachfrage aus der Reifen- und Automobilindustrie einen entsprechenden Mengeneffekt, wobei die letztgenannte von einem kleinen Portfolioeffekt profitierte. Die Business Unit Inorganic Pigments spürte eine nachlassende Nachfrage insbesondere in Europa und Asien. Die Regionen Nordamerika und Lateinamerika zeigten sich im Segment als Wachstumstreiber und weiteten den Umsatz in absoluten und relativen Zahlen am deutlichsten aus.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen lag mit 78 Mio. € um 17 Mio. € unter dem Wert des Vorjahreszeitraums von 95 Mio. €. Höhere Einstandspreise für Rohstoffe wurden auf Segmentebene vollständig in den Markt weitergeben. Die im Vergleich zum hohen Niveau des Vorjahreszeitraums niedrigere Anlagenauslastung belastete das Ergebnis. Für den geringeren Auslastungsgrad waren insbesondere der zuvor beschriebene Nachfragerückgang sowie Wartungsstillstände verantwortlich. Im Zusammenhang mit diesen geplanten Stillständen fielen Aufwendungen an, die das Quartalsergebnis zusätzlich belasteten. Daneben waren höhere Kosten für Produktregistrierungen in der Business Unit Material Protection Products zu verzeichnen. Der aus den zuletzt erworbenen Geschäften resultierende positive Portfoliobeitrag sowie Währungseffekte wirkten sich ergebnisverbessernd aus. Die EBITDA-Marge des Segments verringerte sich von 16,9 % auf 13,3 %.

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres erzielte das Segment Performance Chemicals mit 1.143 Mio. € einen Umsatz, der um 2,3 % über dem Wert des Vorjahreszeitraums lag. Einem positiven Preiseffekt von 1,7 % standen um 5,6 % rückläufige Absatzmengen gegenüber. Ein Portfoliobeitrag von 2,9 % sowie die vorteilhafte Entwicklung der Wechselkurse um 3,3 % führten insgesamt zu einer leichten Ausweitung der Umsatzerlöse.

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres erwirtschaftete das Segment ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 161 Mio. € nach 185 Mio. € im Vergleichszeitraum. Die EBITDA-Marge ging von 16,6 % auf 14,1 % zurück.

Die Sondereinflüsse des Segments von 17 Mio. €, von denen 15 Mio. € EBITDA-wirksam waren, betrafen im Wesentlichen Maßnahmen zur Anlagenkonsolidierung in der Business Unit Rubber Chemicals.

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