Willkommen beim Lanxess Zwischenbericht H1/2012!

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Ausblick

Die makroökonomischen Signale aus den für LANXESS relevanten Absatzmärkten bleiben uneinheitlich und erschweren im Zusammenhang mit den anhaltend unterschiedlich ausfallenden Wachstumsindikatoren eine Prognose für den weiteren Jahresverlauf. Vor allem in der Euro-Schuldenkrise sehen wir derzeit die größten Risiken, mit Auswirkungen insbesondere auf die konjunkturelle Entwicklung in Europa. Daher ist für Europa weiterhin eine nur schwache wirtschaftliche Entwicklung zu erwarten. Die Wachstumsdynamik in den einzelnen Ländern dürfte dabei wieder sehr unterschiedlich ausfallen. Für die Wirtschaftsregionen Asien und Lateinamerika gehen wir in den kommenden Monaten von der Möglichkeit einer konjunkturellen Abschwächung und einem moderaten Wachstum aus. Für die USA erwarten wir anhaltendes Wachstum, gegebenenfalls mit einer leichten Abschwächung der positiven Signale. Insgesamt ist aufgrund der erwarteten makroökonomischen Entwicklungen für die zweite Jahreshälfte nicht mit zusätzlicher Dynamik zu rechnen. Vielmehr gehen wir davon aus, dass die wirtschaftlichen Herausforderungen zunehmen werden.

In unseren Kundenindustrien erwarten wir in den kommenden Monaten eine uneinheitliche Entwicklung. Für den Automobilsektor gehen wir von anhaltendem Wachstum aus, auch wenn sich hier die hohen Steigerungsraten etwas abschwächen werden. Europa wird im Automobilsektor nach unserer Erwartung kaum Impulse setzen können. Für die Nachfrage nach unseren synthetischen Kautschuken aus der Reifenindustrie erwarten wir eine Fortsetzung des Volumenrückgangs, wenn auch regional mit unterschiedlicher Ausprägung. Im Bereich Agrochemikalien rechnen wir grundsätzlich mit einer anhaltend stabilen Nachfrage, insbesondere aus dem asiatischen Markt. Allerdings ist absehbar, dass die ausgeprägte Trockenheit in Teilen Nordamerikas negative Auswirkungen auf die Nachfrage nach Fungiziden haben wird. Für die chemische Industrie insgesamt gehen wir im weiteren Jahresverlauf lediglich von einer leichten Verbesserung aus.

Bei der Entwicklung der Kosten für Rohstoffe und Energien erwarten wir für das zweite Halbjahr eine anhaltende Volatilität, insbesondere bei den petrochemischen Rohstoffen. Unser Ziel ist es weiterhin, dieser Entwicklung durch konsequentes Festhalten an unserer Preis-vor-Menge-Strategie entgegenzuwirken.

In unseren Absatzmärkten sind wir mit unseren Produkten gut positioniert, um den zunehmenden wirtschaftlichen Herausforderungen zu begegnen. Vor diesem Hintergrund bestätigen wir unsere Prognose und erwarten für das laufende Geschäftsjahr 2012 weiterhin eine Steigerung des EBITDA vor Sondereinflüssen um 5 bis 10 % im Vergleich zum Vorjahreswert von 1.146 Mio. €. Dabei gehen wir davon aus, im zweiten Halbjahr 2012 ein EBITDA vor Sondereinflüssen auf dem Niveau des zweiten Halbjahres 2011 zu erreichen.

Wir haben im ersten Halbjahr 2012 die Umsetzung einer Reihe strategischer Investitionsprojekte fortgesetzt bzw. neue chancenreiche Projekte initiiert. Im Rahmen unserer gezielten Investitionsstrategie zur Stärkung der Position in den wichtigen Märkten sind nunmehr für das Gesamtjahr 2012 Investitionen von 650 bis 700 Mio. € vorgesehen.

Im Berichtszeitraum unveränderte Prognosen
   
Angaben im Geschäftsbericht 2011 Seite
   
Künftige Unternehmensorganisation und -struktur 115 ff.
Künftige Unternehmensziele und -strategie 115 ff.
Künftige Produktion und Produkte 116 ff.
Künftige Absatzmärkte und Wettbewerbsposition 115 ff.
Künftige Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten 104 ff., 116
Künftige Dividendenpolitik 119
Künftige Finanzierung 119

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